Művelődés-, Tudomány- és Orvostörténeti Folyóirat
2017/15           ISSN: 2062-2597
Cím: Brief des Klausenburger Apothekers Tobias Mauksch aus 1750 an den Nürnberger Stadtarzt und Gelehrten Christoph Jacob Trew
[Letöltés]
Szerző(k): Robert Offner Dr. - Universitätsklinikum Regensburg, Abt. Transfusionsmedizin des Instituts für klinische Chemie und L
Rovat: A középkori medicinától a romantikus medicináig
Kötet: 2017/15
DOI: 10.17107/KH.2017.15.42-52
Kulcsszavak:
Physician Christoph Jacob Trew, Nuremberg, pharmacist Tobias Mauksch, Klausenburg, correspondence, letter, 1750
Keywords:

Abstract:

Physician and scientist Christoph Jacob Trew (1695-1769) is regarded as one of the most important knowledge steward and communicators of science during the eighteenth century in the German-speaking countries. He founded his professional commitment on his extensive correspondence and rich collection of letter (>19.000) that closely connected him and anchored in to the contemporary European world of scholars. This study presents a short letter (1750) that was sent him from his former guest the well-known pharmacist Tobias Mauksch (1727-1802) at Klausenburg (Cluj-Napoca in Romanian). Both men are introduced and the contents of the letter are critically commented.


1.     Einleitung

Folgender Beitrag stellt einen kurzen Brief in deutscher Sprache aus dem Jahr 1750 vor, der von einem 23-jährigen Apotheker aus Klausenburg (ung. Kolozsvár, rum. Cluj-Napoca) an den gelehrten Stadtarzt von Nürnberg geschrieben wurde. Der Brief gelangte mehr oder weniger als „Beifang“ anlässlich einer epistolografischen Recherche in der Trewschen Briefkollektion ins Netz des Verfassers.[1] Nach einer Vorstellung der bedeutenden Briefsammlung werden der Briefemp­fänger und der Verfasser vorgestellt und der Inhalt wird kurz kommentiert.

Die Briefsammlung des bekannten Nürnberger Stadtarztes, Botanikers und Privatgelehrten Christoph Jacob Trew (1695–1769) „ist die größte bekannte Briefsammlung mit medizinischem und naturwissenschaftlichem Schwerpunkt – und eine der größten Sammlungen in Deutschland überhaupt. Sie enthält gut 19.000 Briefe und Entwürfe von 2.200 Autoren des 16. bis 18. Jahrhunderts, darunter viele noch heute bekannte Geistesgrößen: universalgelehrte Pioniere der Medizin und angrenzender Naturwissenschaften wie Ulisse Aldrovandi, Carolus Clusius, Johannes Crato oder Conrad Gesner, aber auch der Theologe Johannes Calvin und der Dichter und Naturforscher Albrecht von Haller.“[2] Allein von Crato sind in der Sammlung nicht weniger als 1.271 Briefe versammelt und Clusius ist mit rund 200 vertreten.[3] „Die die herkunftszeitliche Spanne der Trewschen Kollektion 170 Jahre vor der Geburt des Sammlers einsetzt: Der älteste Brief stammt vom 9. Oktober 1524; der Reformator Huldrych Zwingli.“[4] Unter den Autoren finden sich Deutsche aus allen Regionen, Italiener, Briten, Nieder­länder, Dänen, Russen, Preußen, aber auch Ungarn­länder und Sieben­bürger. Trews umfangreiche Briefsammlung gilt als ein wahres „Who is who“ der frühaufklärerischen „Gelehrtenrepublik“ Europas. „Die gut 4.800 an Trew selbst gerichteten Briefe stammen zu etwa zwei Dritteln von Medizinern: von Apothekern (3 Prozent), Chirurgen (4 Prozent), Medizinprofessoren (14 Prozent) und ausgebildeten Ärzten (47 Prozent). Unter ihnen ist auch Trews Lehrer und Beinahe-Amtsvorgänger Lorenz Heister (1683–1758), der Begründer der wissen­schaftlichen Chirurgie in Deutschland, mit 168 selbst geschriebenen und einem Vielfachen an empfangenen Briefen.“[5]

Unter seinen Korrespondenten finden sich nicht nur Persönlichkeiten aus dem heutigen deutschsprachigen Raum, sondern auch aus Mittel- und Osteuropa. Im Katalog lassen sich allein aus dem ungarischen Sprachraum, genauer genommen aus dem königlichen Ungarn und dem Groß­fürstentum Siebenbürgen, Personennamen finden, die – ohne Anspruch auf Vollzähligkeit – zum Teil bis heute bekannt klingen: Georg Henisch, Thomas Jordanus, Johann Andreas von Segner, Martin Herrmann, Simon Grynaeus, Johann Adam Gensel, Andreas Löw, János Walla­szkay, János Bácsmegyei, Laurentius Toppeltinus, Georg Purkircher, C. F. Pfister, C.D. Mezger, Johann Neuhold, Carl Rayger, Johann Spenholz und Tobias Mauksch.

So vielfältig wie die Adressaten und Absender sind die wissenschaftshistorischen Einblicke in die Welt der frühen Neuzeit, die die Sammlung gewährt: Die zeitgenössischen Ideenwelten der Chirurgie und Anatomie, der Zoologie und Botanik werden ebenso plastisch wie der konkrete Alltag medizinischer Praxis und naturkundlicher Forschung. „Diese Briefsammlung wird jeder, der sich mit der Geschichte der Medizin und Naturwissenschaft dieses Zeitraums befaßt, zu Rate ziehen müssen“, urteilte im 1940 erschienenen Katalog der Bibliotheksleiter der Universität Erlangen-Nürnberg. Der umfangreiche Nachlass Trews wird seit 1818 in der Universitätsbibliothek Erlangen verwahrt, als sie ihn aus dem Bestand der ersten Erbin – der aufgelösten Universität Altdorf – zugesprochen bekam. Zu ihm gehörten auch 34.000 Bücher, die Trew aus den offenbar unerschöpf­lichen Mitteln seiner Arztpraxis zu einer der größten naturkundlichen Bibliotheken des 18. Jahrhunderts vereint hatte. In ihrer Geschlossenheit bietet sie ein einzigartiges Bild vom Stand der Medizin und Naturwissenschaften in der Frühphase der Aufklärung.

2.     Christoph Jacob Trew (Treu): Arzt mit Forschergeist und Sammelleidenschaft

Christoph Jacob Trew wurde als Sohn des Stadtapothekers am 26. April 1695 nahe Nürnberg, in Lauf an der Pegnitz, geboren. Er studierte Medizin an der nürnbergischen Universität zu Altdorf.[6] „Nach einer hochgelobten Promotion bei Lorenz Heister, einem der bedeutendsten Mediziner seiner Zeit, reiste der junge Arzt von 1717 bis 1720 quer durch Europa und lernte so dessen führende Gelehrte kennen. Von Paris bis Amsterdam, von Lausanne bis Königsberg durchstöberte er Biblio­theken und Naturalienkammern, die seine naturkundliche Neugier und sein bibliophiles Sammel­interesse immer weiter bestärkten.“[7] Als er 1720 Heisters Nachfolge in Altdorf nicht erhielt, ließ er sich in Nürnberg nieder, wo er bald ins Collegium medicinale aufgenommen wurde. Diese Institution wirkte zugleich als Medizinerverein und städtische Gesundheitsbehörde. 1736 wurde Trew zum markgräflichen Leibarzt am Ansbacher Hof berufen. Dafür musste er nicht einmal seinen Wohnort aus Nürnberg nach Ansbach zu verlegen. In der Reichsstadt betreute er neben seiner Praxis den städtischen Heilpflanzengarten und das Anatomische Theater. Für den hortus medicus gewann er Material auf botanischen Exkursionen, das theatrum anatomicum bereicherte er mit hochwertigen Präparaten. Im Jahr 1727 wurde er zum Mitglied der Leopoldinagewählt und am 17. April 1746 wurde er in die Royal Societyaufgenommen. Über seine ärztliche Praxis hinaus führte er medizi­nische und botanische Grundlagenforschung durch und lehrte an der Universität zu Altdorf. 1768, ein Jahr vor seinem Tod, überließ er seine komplette Sammlung der Universität Altdorf, die nach Auflösung der Hochschule 1809 an die Universitäts­bibliothek in Erlangen gelangte. Sein Grab befindet sich auf dem Johannisfriedhof in Nürnberg.

3. Europaweites Wissenschaftler-Netzwerk

„Besondere Bedeutung kommt ihm durch seine publizistische Tätigkeit zu: Trew gründete und betreute ab 1731 eine der ersten Medizinzeitschriften überhaupt, das Wochenblatt Commercium litterarium ad rei medicae et scientiae naturalis. 1743 wurde er Director Ephemeridum der Kaiserlich-Leopoldinisch-Carolingischen Akademie der Naturforscherund gab als solcher die Zeitschrift der Leopoldina heraus.“[8] Als akademischer ‚Netzwerker‘ korrespondier­te er 15 Jahre lang mit Fachkollegen in ganz Europa, redigierte und publizierte darin die Ideen und Mit­teilungen eines großen Kreises von Fachkorrespondenten.[9] Er war weniger ein paradigmatischer Vordenker, sondern vielmehr ein verifizierender und klassi­fizierender Sammler konkreten Wissens, das er solide weitervermitteln wollte. „Wissenschaftliche Aktivität entfaltete Trew von Beginn an auch aus seiner Privatsammlung heraus. Für den Aufbau seines Museums Trewianum nutzte er sein weit gespanntes Korrespondenznetz auf allen Kanälen. Kurz vor seinem Tod umfasste das Museum so eine Bibliothek mit rund 34.000 gedruckten Werken, akademischen Streitschriften (Disputa­tiones, Programmata, Dissertationes), mehr als 19.000 Briefen und Briefentwürfen, etlichen vornehmlich medizinischen Handschriften, etwa 2.500 gemalten oder gezeichneten Einzelblättern vorrangig mit botanischen und anatomischen Motiven, etliche in Kupfer gestochenen Portraits sowie zahlreichen getrockneten Blumen, Kräutern und anderweitigen Naturalien. Seine Briefpartner fungierten für ihn in diesem Zusammenhang als Agenten, die eigene Forschungsgegenstände und -dokumente, wie etwa Präparate oder Bilder, nach Nürnberg sandten, Nachlassauflösungen und Auktionen meldeten und Trew Sammlungsdinge zum Tausch anboten.“[10] Trew war also einer der größten natur­kund­lichen Wissensspeicher seiner Zeit.

Seine internationalen Kontakte waren ihm überaus hilfreich, „um mehrere Sammlungen zusammen­zustellen, die heute auf ihren jeweiligen Gebieten zu den umfang­reichsten der frühen Neuzeit gerechnet werden. Seine europaweite Vernetzung nutzte er überdies, um über Mittelsleute auch Material aus dritter Hand sichten zu lassen und zu erwerben, nachgelassene Einzelstücke ebenso wie ganze Samm­lungen.“[11] Und nicht nur Briefe, sondern auch Naturalien (Mineralien, Pflanzen, Fossilien) und Münzen bzw. Medaillen waren begehrte Tauschobjekte. Der Nürnberger Arzt beabsichtigte, einen Teil der Sammlung selbst zu publizieren, etwa wie Albrecht von Haller, aber sein begehrtes Vorhaben zerschlug sich. „Der Erlanger Bibliothekarin Eleonore Schmidt-Herrling fiel von 1929 bis 1940 die Herkulesaufgabe zu, Trews über 57.000 Seiten umfassende Briefsammlung komplett und benutzer­orientiert zu erschließen. Der daraus entstandene, 776 Seiten starke Katalog Die Briefsammlung des Nürnberger Arztes Ch. J. Trew in der Universitätsbibliothek Erlangenschlüsselt sämtliche erhalte­nen Briefe alphabetisch nach Absendern und Empfängern auf und diente als Basis der Datenbank“,[12] die mittlerweile auch im Internet zur Verfügung steht.[13]

4.  Tobias Mauksch: ein angehender Apotheker in Klausenburg

Unter den Apothekern des habsburgischen Großfürstentums Siebenbürgen des 18. Jahr­hunderts klingt der Name des aus der oberungarischen Zips stammenden Pharmazeuten Tobias Mauksch auch heute noch bekannt. Als Sohn des Kürschners Martin Mauksch (Maugsch) wurde er am 8. August 1727 in der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde von Käsmark (ung. Késmárk, slk. Kežmarok) getauft.[14] In dieser Kleinstadt lebten damals mehrere Familien Mauksch und der Name wurde in verschiedenen Varianten übermittelt: Maugsch, Mauksch, Maucksch, Maukisch und Mauks. Im 18./19. Jahrhundert finden sich auch in Siebenbürgen mehrere Apothekerfamilien namens Mauksch, die ursprünglich alle Käsmarker Herkunft waren: in Klausenburg, Bistritz und Neumarkt am Mieresch, von wo aus dann weitere Apotheker namens Mauksch nach Mühlbach und Hermannstadt, aber auch Erlau und Kaschau gelangten.[15]

Als Martin Mauksch bzw. Maugsch (*1692-1736) 1736 starb, sah sich seine Witwe (geborene Judith Lani, 1703-1758) durch die Umstände gezwungen, die Schulausbildung von Tobias im Gegensatz zu der Absicht des Vatersabzubrechen und den Dreizehnjährigen zwecks Ausbildung zu ihrem Vetter Samuel Schvartz (Schwartz) nach Klausenburg zu schicken. Der ebenfalls aus Käsmark stammende Apotheker Samuel Schvartz hatte keine eigenen Kinder, umso mehr förderte er seinen Verwandten Tobias.[16] Nach dessen achtjähriger Apothekerausbildung schickte er ihn 1748 mit einem Empfehlungs­schreiben nach Deutschland, um während seiner Wanderjahre Erfahrungen zu sammeln und sein Wissen zu vertiefen. Seinem ersten Biographen Jakob Melzer war nur bekannt, dass Tobias in Ludwigs­­burg beim Apotheker Bischoff und in Stuttgart­ in der Langschen Apotheke praktizierte: „Überall verschafften Mauksch´n, die rühmlichen Zeugnisse mit denen er versehen war und die Rekommandationsbriefe die er von Schwarz mit hatte, die beste Aufnahme. Er führte sich aber auch überall recht brav auf und benutzte die Zeit seiner Wanderjahre zu seiner höhern Verkommnung und Ausbildung in der Apothekenkunst auf das herrlichste.”[17]

Samuel Schvartz vermachte ihm testa­mentarisch die Leitung der Apotheke. Nach dem Tod seines Gönners am 6. Oktober 1749 wurde Tobias von der Apothekerswitwe Sara Schvartz aus dem Ausland zurückgerufen. Dieser übernahm 1750 die Apothekeals Provisor. Dass er nach seiner Rückkehr nach Klausen­burg mit der Übernahme der Apotheke stark beschäftigt war, erwähnt er sogar in einem Nebensatz des Briefes. Damals erstellte er eine Inventur der Schwarzschen Offizin. Diese 45 hand­schriftliche Seiten umfassende Taxa Pharma­ceutica – in deutscher und lateinischer Sprache verfasst – beinhaltet über 2.000 Arzneimittel mit ihren Preisen und umfasst den gesamten Bestand der Apotheke. Sie zählt zu den wenigen Dokumenten dieser Art aus jener Zeit und die Vermutung liegt nahe, dass sich der Verfasser an Württemberger Vorbildern orientierte.[18]

Am 20 Dezember 1752 erwarb sich der juven apothecarius das Bürgerrecht der Stadt Klau­senburg[19] und dank der Unterstützung des städtischen Arztes Sámuel Pataki (...) kaufte er die Apotheke der Schvartz-Witwe ab.[20] Sowohl beruflich als auch auf sozialer Ebene stieg Mauksch rasch zu einem erfolgreichen und geschätzten Bürger der siebenbürgischen Hauptstadt auf. 1756 gründete er eine Familie, als er die Kaschauer Kaufmannstochter Susanna Sartorius (ca.1736-1773) heiratete. Das Paar bekam neun Kinder. Seine zweite Gattin war Susanna Haber­meyer (173?-?) aus Raab (ung. Györ). Auch dieser Ehe entstammten neun Kinder. Wegen der damals hohen Kinder­mortalität erlebten aus erster Ehe nur ein Sohn und zwei Töchter und aus zweiter Ehe ein Sohn und sechs Töchter das Erwachsenenalter. Seine beiden Söhne wurden Apotheker: Tobias Samuel Mauksch (1769-1805) studierte Medizin in Pest und Göttingen und wirkte in der väterlichen Apotheke. Johann Martin Mauksch (1783-1817) kehrte nach Studium der Pharmazie in Pest (1804), nach Klausenburg zurück. Nach dem unerwarteten Tod seines älteren Bruders (1805), übernahm er die Leitung der Klausenburger Offizin bis zum Ende seines kurzen Lebens (+1817).

Sein Biograph Melzer schreibt über Tobias Mauksch: „Im Jahr 1760 erhielt er auf Anem­pfehlung des Klausenburger Stadtmagistrates und des Hochlöbl. Guberniums, von der glor­reichen Kaiserin Königin Maria Theresia ein privilegium exclusivum, zu seiner Sicherstellung gegen jegliche Competenz.” Danach erwarb er sich die Apotheke des 1773 geschlossenen Jesuiten­ordens und 1790 kaufte er eine weitere Apotheke (für seinen Sohn Johann Martin) in Neumarkt am Mieresch (ung. Maros­vásárhely, rum. Târgu Mureş). Tobias Mauksch genoss als kompetenter Fachmann und tüchtiger Geschäfts­mann nicht nur das Vertrauen seiner Kunden, Patienten und Mitbürger, sondern ganz besonders auch die Anerkennung und Hochachtung des Stadtmagistrates und vieler hoher Staatsmänner. So wurde ihm auf Empfehlung des Grafen Ádám Teleki das Amt eines „Polizey­directors und Stadthauptmanns” zuerkannt, dann wurde er königlicher Kommissar und sogar Senator der Stadt Klausenburg. Als der Gelehrte József Benkő an seinem mehrsprachigen Botanikkompendium Nomina vegetabilium (Pressburg 1783) arbeitete, nahm dieser Mauksch als einen seiner Berater in Anspruch. Nicht nur als Apotheker und Magistratsbeamter, sondern auch als frommer Familienvater und eifriger Kirchenkurator der evangelisch-lutherischen Kirche hat Tobias Mauksch einen hervorragenden Ruf im ganzen Land erlangt. „Mit Recht gebührt ihm von dieser Seite der Ruhm, daß er dem gesamten Apothekerwesen in Siebenbürgen Geist und Leben eingehaucht, daß er dasselbe ganz in Ordnung gebracht und ihm, zum Besten des Publikums die zweckmäßigste Einrichtung gegeben hatte.” Er starb 1802. Von seinem Ruf zeugt auch die Inschrift seines barocken Grabdenkmals auf dem Klausenburger Friedhof (Házsongárd).[21]

5.  Brief von Tobias Mauksch an Christoph Jakob Trew (17. August 1750)

Hochwohl Edelgebohrner HErr Hof-Rath,

Insonders Hochzuehrender Gönner,

und Patron.

E(ue)r Excellenz werden gütigst aufnehmen, daß hiedurch meine unterthänige Aufwartung mache, und für dero mir bey meiner Durchreise in Nürnberg durch Spedirung deroselben hohen Nahmens in mein geringes Stamm-Buch, und sonsten erwiesene hohe Gütigkeit mehrmals gehorsamsten Dank abstatte. Anbey habe nicht ermangelt meiner Schuldigkeit und Versprechen gemäß, mit beykommenden geringen Stücken, in soweit es die Kürtze der Zeit und die überhäufte(n) Geschäfte bey meiner Ankunft alhier zugelaßen, aufzuwarten.

Darunter für andern die minera oder der Lap:(is) Asbesti selbsten befindl(ich), woraus beykommendes Papyry incremabilis verfertiget wird, und hier zu Land nirgends als in Ober-Ungarn zu Topschau anzutreffen. Sol(l)te weiterhin das Glück haben dergl(eichen) petrefacta mineral. mumismata etc zu überkommen, so werde ich nicht unterlaßen, mit mehrer(e)n zu inserviren; um dadurch die unterthänigste Veneration u(nd) Dankbarkeit meines Gemüth(e)s ferner darzulegen, mit welcher ich bin, E(ue)r Excellentz Meines HochWohlEdelgebohrnen HErrn HofRaths Insonders Hochzuehrenden Gönners u(nd) Patrons

Verbundenster Diener
Tobias Maucksch
p(ro) t(empore) Provisor Officinae
pharmac(euticae) Schwartzianae
Clausenburg in Siebenbürgen
1750 17. August[22]

Dem kurzen Brief des 23-jährigen Apothekenprovisors Tobias Mauksch aus Klausenburg an den hochangesehenen Stadtarzt von Nürnberg, Botaniker und vielseitigen Gelehrten Christoph Trew sind einige neue Erkenntnisse zu entnehmen. Hierzu zählt in erster Linie die Tatsache, dass er „auf der Durchreise” war, wobei vielmehr seine Heimreise 1750 als die Hinfahrt nach Ludwigsburg im Jahre 1748 wahrscheinlich erscheint. Möglicherweise handelte es sich nicht um einen Aufenthalt im Sinne der Lehre während seiner Wanderjahre als Apothekengeselle, sondern um einen gezielten Besuch einer berühmten Persönlichkeit, wie das bei den Studenten damals durchaus üblich und sehr beliebt war. Der Unterschied liegt auch darin, dass Mauksch kein Studierender im akademischen Sinne des Wortes war, denn damals war kein Hochschulstudium für die Apotheker vorgesehen.

Der Apotheker war vor 1800 europaweit in handwerkliche Zünfte integriert und daher eher ein Element der Handels­organisation als des Gesundheitswesens gewesen. „Der Aufschwung der Naturwissenschaften im 18. Jahrhundert, insbesondere der Chemie, veränderte auch die Pharmazie dieser Zeit beträcht­lich. [...] Obwohl der Aufschwung der Naturwissenschaften auch an den Univer­sitäten seine Auswirkungen zeitigte [...], blieben die Universitäten den nicht maturen Pharmazeuten versperrt.”[23] Unabhängig davon nutzten Apothekergesellen die Gelegenheit, am univer­sitären Unterricht teilzunehmen bzw. Medizinvorlesungen zu hören, und zwar deutlich früher als die staatlichen Regelungen das Hochschulstudium für Pharmazeuten vorgesehen hatten. „Mehr und mehr angehende Pharmazeuten besuchten daher, allerdings auf freiwilliger Basis und nur für wenige Semester, die Hochschulen und hörten Vorlesungen in Botanik, Chemie oder Medizin.“[24] Diesen Bedarf bedienten auch die ersten pharmazeutischen Privatinstitute nach französischem Vorbild des Collége de Pharmacie (1777) wie z.B. in Langensalza (Wiegleb, 1779), Berlin (Hermbstaedt, 1794) Jena (Göttling, 1794) und Erfurt (Trommsdorff, 1795).[25] „Als erstes deutsches Land schrieb Bayern 1808 einen zweisemestrigen Hochschulbesuch vor, der für das gesamte deutsche Reichsgebiet 1875 obligatorisch wurde.“[26] Im Habsburgerreich wurde nach langer Vorbe­reitung eines pharmazeutischen Studienplans 1804 „[...] ein einheitlicher, für alle Apotheker obligato­rischer Hochschulunterricht und zugleich die Kontrolle und Normierung der Apotheker­ausbildung in Österreich (eingeführt).”[27] Diese Regelung galt auch in den Habsburger Kronländern. Östlich von Wien führte die erste ungarische Universität zu Tyrnau (ung. Nagyszombat, slk. Trnava) an der 1769 gegründeten medizinischen Fakultät (ab 1777 in Ofen/Buda bzw. 1784 in Pest) einen einjährigen Lehrgang und das Examen für Apotheker und verlieh die Urkunde magister pharmacie. Die Dauer des Lehrgangs wurde erst ab 1851 auf zwei Jahre erhöht. Als vollwertiger vierjähriger universitärer Studiengang ist die Pharmazie erst seit 1940 etabliert.[28]

Aus Maukschs Brief geht nicht hervor, auf wessen Empfehlung er die Initiative des Besuchs von Trew ergriff. Möglicherweise hatte Mauksch während seiner Lehrjahre sowohl von der Gesellschaft der Naturforscher Leopoldina als auch von dessen prominenten Vertreter Trew erfahren. Es steht fest, dass er mit seinem album amicorum an den Nürnberger Gelehrten herangetreten war und um dessen Eintrag bzw. „Spedirung deroselben hohen Nahmens in mein geringes Stamm-Buch” erbat. Solche Kontaktaufnahmen waren damals üblich, dienten der Bildung  sowohl der Umgangspraxis mit der gesell­schaftlichen Elite als auch der Ent­stehung von menschlichen Netzwerken verschiedenster Ausrich­tungen (Wissenschaft, Geschäfte, Hilfe etc.). Stammbücher aus jener Zeit zeugen von dieser Gepflogenheit bei Studenten und Adel, weniger bei den Handwerksgesellen (z.B. Apotheker), die kreuz und quer durch Europa reisten (peregrinatio academica). Bedauerlicherweise ist nichts Weiteres über das Stammbuch von Tobias Mauksch bekannt, zumal Stamm­bücher reiche Quellen für biographische Angaben waren und sind. Das bezeugt auch das Beispiel, dass einem mustergültigen und digital veröffentlichten Stammbuch von Ferenc Pápai Páriz jun., eines prominenten Arztes siebenbür­gischer Herkunft, neue Angaben über den Aufenthalt und die Aus­bildung des späteren Klausenburger Apothekers Samuel Schvartz in der Engel-Apotheke zu Regensburg entnommen werden konnten.[29] Es wäre durchaus von Interesse, die Reisestationen von Tobias Mauksch während seiner Wanderschaft sowie die Namen der Personen, die sich in seinem Stammbuch in schriftlicher Form verewigt hatten, zu erfahren.

Dass der Besuch bei Trew hohe Ehre für den Apothekergesellen Mauksch aus Klausenburg bedeutete, ist unumstritten. Allein aus der Wortwahl und der hochachtungsvollen Ansprache und den (damals üblichen) barocken Formulierungen ist dies deutlich erkennbar und auch nachvollzieh­bar. In Kenntnis der Kurzbiographie und der Leistungen des Nürnberger Stadtarztes Trew ist nicht wirklich überraschend, dass auch bei jenem Treffen die Zusendung von Sammelstücken, z.B. Materialien aus Siebenbürgen, Gegenstand der Konversation gewesen sein muss. Unbekannt bleibt jedoch, was Mauksch dem Hofrat Trew „Hochzuehrender Gönner, und Patron” zu verdanken hatte. Er deutet lediglich darauf hin, dass er außer der Gelegenheit seiner „Aufwartung” (Höflichkeits­besuch) und Trews Eintragung in das Stammbuch, auch noch für dessen Unterstützung sehr dankbar war: „sonsten erwiesene hohe Gütigkeit mehrmals gehorsamsten Dank abstatte.” Aus Dankbarkeit soll er versprochen haben, Trew begehrte Sammelstücke (Kuriositäten) zukommen zu lassen. Der Brief war Begleitung zu den „Stücken”, die er nach Nürnberg schickte. Zu denen zählten nicht näher benannte Mineralien oder Gesteine (minera) z.B. Lapis asbesti, was zu den zwei natürlich vorkom­menden feinfaserigen silikatischen Mineralgruppen zuzuordnen wäre; es könnte sich um Weißasbest (Chrysotil) oder ein zu der Amphibolgruppe zählenden Grunerit, Riebeckit, Tremolit, Aktinolith oder Anthophyllit gehandelt haben. Mauksch erwähnt auch die Hauptanwendung des Minerals, nämlich die Herstellung von unver­brenn­barem Papier (Papyrus imcremabilis). Auch davon legte er seinem Brief ein Musterstück bei. In Caspar Neumanns Medicinische Chemie aus dem Jahr 1755 finden wir folgende Ausführungen über den Lapis asbesti:[30]

Abb. 1  Zeitgenössische Beschreibung von Lapis asbesti bei Caspar Neumann (1755)

Seiner Aussage nach war dieses Mineral in Siebenbürgen nicht auffindbar, sondern nur in der oberungarischen „Topschau”. Richtigerweise hieß die ehemals deutsch geprägte Stadt mit Berg­bautraditionin der heutigen OstslowakeiDobschau (ung. Dobsina, skl. Dobšiná, lat. Dobsinium) und sie liegt in den Bergen des östlichen Slowa­kischen Erzgebirgesan einem Zufluss der Slaná(Dobschauer Bach/Dobšinský potok) zwischen dem Rauschenbacher Bergland (Revúcka vrchovina) und den Volovecer Bergenund unweit von Mauksch‘ Geburtsort Käsmark in der Zips.[31] Es bleibt offen, wie der junge Apotheker das Mineral in kurzer Zeit besorgen konnte. In seinem Brief ent­schuldigte er sich bei Trew, dass „die Kürtze der Zeit und die überhäufte(n) Geschäfte bey meiner Ankunft alhier” nicht erlaubten, noch mehr Material zu beschaffen und zuzusenden. Er machte deshalb folgende Versprechung: „Sol(l)te (ich) weiterhin das Glück haben dergl(eichen) petrefacta mineral(ia) mumismata etc (?) zu überkommen, so werde ich nicht unterlaßen, mit mehrer(e)n zu inserviren [...]” zumal er seine Schuld mit dieser einen Sendung noch nicht als getilgt betrachtete. Es wäre interessant zu wissen, ob er seiner Zusicherung entsprechend weiteres Material („Stücke”) an Trew nach Nürnberg sendete und wo diese evtl. auffindbar sind. Den Abschluss seines Schreibens bilden die üblichen Höflichkeits- und Begrüßungsformel und die Zusicherung der Verbundenheit aus. Als Absender bezeichnete sich Tobias Mauksch am 17. August 1750 als Provisor der Schwartzschen Apotheke zu Klausenburg, was auch den bisher bekannten biographischen Daten vollkommen entspricht. 

6.  Zusammenfassung

Trotz der Kürze des vorgestellten Briefes lassen sich daraus folgende ergänzende Angaben zur Person des gefeierten Klausenburger Apothekers Zipser Abstammung Tobias Mauksch ableiten:

a)     Der Beitrag macht auf Briefe mit Bezug auf Ungarn und Siebenbürgen in der Briefkollek­tion des Nürnberger Stadtarztes und Gelehrten Christoph Jacob Trew (UB Erlangen) aufmerksam.

b)     Beim vorgestellten Brief handelt um den ersten vollständigen Brief von Tobias Mauksch.[32]

c)     Der Brief gibt Auskunft über ein Stammbuch von Tobias Mauksch, das er während seiner Lehrjahre in Deutschland (1748-1750) angelegt hatte und bis heute unbekannt ist.

d)     Unbekannt waren bislang auch sein Aufenthalt in Nürnberg und sein Kontakt zu Christoph J. Trew, wobei über die Art der Gönnerschaft des Stadtarztes keine Informationen vorliegen. Dadurch kam Mauksch mit einem bedeutenden europäischen Gelehrtennetzwerk in Berührung.

e)     Zusendung von Asbestmineral und unverbrennbaren Papier und Zusicherung weiterer Mineralien- und Fossiliensendungen an Trew.

7.     Anhang

  

8.     Quellen

www.digento.de/titel/104197.html

http://ppf.mtak.hu/hu/073a.htm

www.linkfang.de/wiki/Christoph_Jakob_Trew

https://www.amazon.de/Briefsammlung-Trew/dp/3891314779

www.ieg-ego.eu/de/threads/europaeische-netzw...christoph-jacob-trew

www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=pharm5_21_2000

http://www.haraldfischerverlag.de/hfv/sammlungen/trew.php

https://www.deutsche-biographie.de/sfz82965.html#adbcontent

https://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Jacob_Trew#cite_note-Korrespondenz-3

http://www.biologie-seite.de/Biologie/Christoph_Jacob_Trew(letzter Zugriff: 30.08.2017)

http://digital.bib-bvb.de/view/bvbmets/viewer.0.6.1.jsp?folder_id=0&dvs=1504034435671~141&pid= 5772012&locale=de&usePid1=true&usePid2=true#(letzter Zugriff am 30.08.2017)

9.     Literaturverzeichnis

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Schmitz, Rudolf; Friedrich, Christoph; Müller-Jahncke, Wolf-Dieter (2005): Geschichte der Pharmazie: 2.- Von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart. Eschborn: Govi-Verl.

Schnalke, Thomas (2012): Wissensorganisation und Wissenskommunikation im 18. Jahrhundert: Christoph Jacob Trew. Hg. v. Institut für Europäische Geschichte (Mainz). Europäische Geschichte Online. Online verfügbar unter http://ieg-ego.eu/search?SearchableText=trew&submit=+&portal_type=Document&Title=freigabe&set_language=de, zuletzt geprüft am 30.08.2017.

Szász, György (1984): Gyógyszerészképzés Magyarországon. In: Gyógyszerészet, S. 331–334.

Wunschmann, Ernst: Trew, Christoph Jacob. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB), Band 38, S. 593–595. Online verfügbar unter https://www.deutsche-biographie.de/sfz82965.html#adbcontent, zuletzt geprüft am 30.08.2017.

 



[1]Die Kopie des Briefes wurde dankenswerterweise vom Harald Fischer Verlag zur Verfügung gestellt. Briefsammlung Trew (auf 3204 Mikrofiches). Harald Fischer Verlag Erlangen 2006, ISBN 3-89131-477-9 (seit 2006 gegen Gebühr auch online zugänglich).

[2]http://www.haraldfischerverlag.de/hfv/sammlungen/trew.php.

[3]Ebenda.

[4]Ebenda.

[5]Ebenda.

[6]Wunschmann, S. 593–595; https://www.deutsche-biographie.de/sfz82965.html#adbcontent(letzter Zugriff: 30.08.2017); 

[10]Schnalke 2012.

[11]http://www.haraldfischerverlag.de/hfv/sammlungen/trew.php

[12]Ebenda.

[13]Schmidt-Herrling und Trew 1940; Onlinezugang zum Buch:  http://digital.bib-bvb.de/view/bvbmets/viewer. 0.6.1.jsp?folder_id=0&dvs=1504034435671~141&pid=5772012&locale=de&usePid1=true&usePid2=true# (letzter Zugriff am 30.08.2017)

[14]Vgl. Offner 1991; Offner und Tuka 2014; Offner und Tuka 2015.

[15]Vgl. Offner und Tuka 2015.

[16]Vgl. Offner und Magyar 2014.

[17]Melzer 1832, S. 264.

[18]Crişan 1973; Crişan 1974; Crişan 1975.

[19]Offner 1991.

[20]Offner und Tuka 2015.

[21]Herepei 1988, S. 472–475; Gaal 2009.

[22]Die Transkription des Briefes wurde vom Historiker Gernot Nussbächer, Stadt- und Kirchenarchivar zu Kronstadt (Honterusgemeinde) angefertigt. Hierfür gilt ihm mein verbindlichster Dank.

[23]Schmitz et al. 2005, S. 594.

[24]www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=pharm5_21_2000

[25]Schmitz et al. 2005, S. 594–611.

[26]www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=pharm5_21_2000

[27]Schmitz et al. 2005, S. 614–615.

[28]Szász 1984, S. 331.

[29]Ifj. Pápai Páriz Ferenc európai peregrinációjának emlékkönyve 1711-1726; http://ppf.mtak.hu/hu/073a.htm. Vgl. Offner und Magyar 2014.

[30]Neumann und Kessel 1749 - 1755, S. 603.

https://books.google.de/books?id=NORHBa9GuNwC&pg=PA606&lpg=PA606&dq=lapis+asbesti&source=bl&ots=TpSnYqzGW&sig=vQRD3oVkNpUJ2yMi0XFcTurbn9Y&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwi08N7Is_TVAhWGXBQKHTQqARIQ6AEINDAE#v=onepage&q=603&f=false. (letzter Zugriff am 02.09.2017)

[31]https://de.wikipedia.org/wiki/Dobšiná(letzter Zugriff am 02.09.2017)

[32]Auf einen weiteren Brief an Christian Genersich Pfarrer in Käsmark verweist zwar sein Biograph Jakob Melzer, jedoch sind daraus nur wenige Absätze zitiert worden. Siehe Melzer 1832, S. 268.